Nichts
verstanden

Programmkarikatur von Philipp Hubbe
Pressestimmen

.. Ernst-Ulrich Kreschel hat die Lieder selbst komponiert und dafür schwungvolle Ideen gefunden. Für die inhaltlichen Ideen ist vor allem Lars Johansen zuständig, und auch die haben es in sich ... Ein bunter, oft rasanter, vor allem aber sehr amüsanter Ritt durch Höhe- und Tiefpunkte aktuellen Nicht-Verstehens ... Wunderbar auch, welche Missverständnisse beim Nacktscannen auftreten, und als dies vor der Pause auch noch besungen wird, erreicht der Spaß seinen Höhepunkt. Das Vergnügen am Thema entsteht aber nicht allein durch das Grasen auf dem weiten Feld der real existierenden und wahrlich absurden Nicht-Verständnisse, sondern auch durch das sehr gut gelungene Spiel aller drei Akteure ... Köstliche Kostüme ... Und es wird sogar getanzt zu Kreschels unmissverständlicher Musik ... Und nützlich ist das Programm auch, denn Sabine Münz – sie ist der wirkliche Star unter den drei „Kugelblitzen“ – führt vor, wie man sich unliebsamer Telefonumfragen entledigt. Das muss man sich ansehen, ein bisschen üben und kann dem nächsten heimischen Anruf dieser Art mit Vergnügen entgegensehen.
(Magdeburger Volksstimme, 03.04.2010)

Gagfeuerwerk, bei dem (fast) jede Pointe zündet … Kreschels Eigenkompositionen mit Ohrwurmcharakter, ganz ohne Griff in die Klamottenkiste … Sabine Münz ist nicht nur für ihre Sangeskunst zu loben, sondern auch für ihr komödiantisches Talent, das sie in der Konstellation mit Johansen und Kreschel gut ausspielen kann ... Wohltuend ist aufgefallen, dass die Sketche sich nicht nur mit den handelnden Personen der Tagespolitik auseinandersetzten, sondern gesellschaftliche Entwicklungen insgesamt aufspießen. Eine der besten Nummern ist dabei sicherlich das Rentnerehepaar, das mit seiner modernen Kommunikationstechnik hadert. Trotzdem kommen die Politiker nicht zu kurz … Alles in allem ein sehr unterhaltsamer Abend, der einen Besuch auf jeden Fall lohnt.
(MDF 1, 6.4.10)